[Zurück]


Zeitschriftenartikel:

J. Eberhardsteiner, H.A. Mang, F. Pulay:
"Zur Frage der Lasteinleitung bei experimentellen Festigkeitsuntersuchungen von zweiaxial beanspruchtem Holz";
ÖIAZ - Österreichische Ingenieur- und Architektenzeitschrift, 136 (1991), 6; S. 265 - 272.



Kurzfassung deutsch:
Tragsicherheitsuntersuchungen von flächenhaft tragenden Baukonstruktionen aus Holz mit Hilfe numerischer Methoden, wie z.B. der Finite-Elemente-Methode (FEM), erfordern die Kenntnis der Werkstoffgleichungen von zweiaxial beanspruchtem Holz. Wegen des weitestgehenden Fehlens von experimentellen werkstoffmechanischen Grundlagen, insbesonders bei schräg zur Materialhauptrichtung (Faserrichtung) zweiaxial belastetem Holz, sind entsprechende Versuche vonnöten.

In der vorliegenden Arbeit wird über Untersuchungen betreffend die Lasteinleitung im Rahmen der Versuchseinrichtung und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Form der Probekörper berichtet. Nach Erarbeitung der grundsätzlichen Anforderungen an die Versuchseinrichtung zur Prüfung orthotroper Werkstoffe werden Probleme diskutiert, die infolge der Anisotropie von Holz bei fehlender Koinzidenz von Belastungs- und Materialhauptrichtung entstehen. Der qualitative Einfluß verschiedener konstruktiver Maßnahmen im Lasteinleitungsbereich auf die bei Werkstoffversuchen unerläßliche homogenität des Spannungs- und Verzerrungszustandes im Probekörper wird mit Hilfe von Finite-Elemente-Untersuchungen analysiert.

Keywords: wood


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.