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Zeitschriftenartikel:

Z.S. Chen, G. Hofstetter, H.A. Mang:
"Zur numerischen Ermittlung des Luftschallpegels mittels der Randelementemethode";
ÖIAZ - Österreichische Ingenieur- und Architektenzeitschrift, 137 (1992), S. 26 - 33.



Kurzfassung deutsch:
In diesem Aufsatz wird über ein zusammen mit der Firma AVL-Gesellschaft für Verbrennungskraftmaschinen und Meßtechnik m.b.H. durchgeführtes Forschungsprojekt berichtet. Dieses beinhaltet die numerische Bestimmung des von schwingenden Strukturen erzeugten Luftschallfeldes auf der Grundlage einer aus der Helmholtzschen Schwingungsgleichung resultierenden Integralgleichunng, die mittels der Randelementemethode (REM) numerisch gelöst wird. Der Vorteil dieser Vorgangsweise gegenüber der Abschätzung des Luftschallfeldes mit Hilfe von Näherungsformeln liegt in der genauen Erfaßbarkeit sowohl der geometrischen Form als auch der Schwingungen des schallabstrahlenden Körpers. Die Vorteile der REM im Vergleich zur Finite Elemente Methode (FEM) sind in der Beschränkung der Diskretisierung auf die Berandung des betrachteten Luftraums und im Fall von Außenraumproblemen darüber hinaus in der strengen Erfüllung der Randbedingungen im Unendlichen gelegen. Der entwickelte Programmcode wurde sowohl anhand von Beispielen, für die ein Vergleich des numerisch ermittelten Lufschallpegels mit der analytischen Lösung möglich ist, getests, als auch durch Vergleich der numerischen Resultate mit Meßergebnissen überprüft. Dabei wurde eine sher gute Übereinstimmung von auf verschiedenem Wege erhaltenen Ergebnissen festgestellt.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.