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Zeitschriftenartikel:

R. Wieser:
"Simulation einer constant-quality Bodenpreisreihe für Wien";
IFIP Working Papers, http://www.ifip.tuwien.ac.at/publikationen.htm (2008), 1; 25 S.



Kurzfassung deutsch:
Diese Arbeit stellt den Versuch dar, mit Hilfe ökonometrischer Verfahren die Entwicklung der Preise für Wohnbauland in Wien seit Ende der 1960er Jahre nach zu vollziehen. Ausgangspunkt ist ein constant-quality Preisindex, der aus einem hedonischen
Bodenpreismodell für Bauland-Geschossbau, Bauland-Flachbau und Bauland-Alle Bauklassen abgeleitet wurde. Diese Preisreihen werden in Verhaltensgleichungen erklärt,und auf Basis der Entwicklung der Determinanten in die Vergangenheit simuliert. Wegen teilweise nicht-stationärer Zeitreihen wurden Gleichungen in ersten Differenzen geschätzt. Determinanten der Bodenpreisentwicklungen sind die Bevölkerungsentwicklung, die Entwicklung der Einkommen, die Zins- und die Baukostenentwicklung. Für den Bereich der Flachbaugrundstücke spielt zusätzlich die Inflationsentwicklung eine bedeutende Rolle und
das Segment der Geschossbaugrundstücke ist wesentlich durch die Bodenpolitik beeinflusst. Die Berechnungen zeigen, dass die Baulandpreise für Mehrwohnungsbauten nur wenig stärker gestiegen sind als die Verbraucherpreise (weniger als 1% real p.a.), während die
Preise von Flachbaugrundstücken deutlich stärker gewachsen sind (real 3,8% p.a.) und sogar die reale Sekundärmarktrendite übertroffen haben.

Schlagworte:
Bodenmarkt, Bodenpreise, hedonischer Preisindex, Zeitreihen


Elektronische Version der Publikation:
http://publik.tuwien.ac.at/files/pub-ar_9350.pdf


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.