[Zurück]


Zeitschriftenartikel:

R. Wieser:
"Marktbewertung struktureller Eigenschaften der Wiener Wohnbaulandgrundstücke, Mietwohnhäuser und Eigenheime";
IFIP Working Papers, http://www.ifip.tuwien.ac.at/publikationen.htm (2008), 2; 36 S.



Kurzfassung deutsch:
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bewertung struktureller Eigenschaften der Wiener Wohnbaulandgrundstücke, Mietwohnhäuser und Eigenheime. Dazu zählen die Grundstücksgröße, die Zuordnung, die Bauklasse, die Parzellierung, der Prozentanteil der Hauptwidmung, die Käufer- und Verkäufertypen und bei den Häusern auch die Baujahre
bzw. das Alter. Die Arbeit zeigt, dass die Flächenwidmung im Wohnbauland- und Mietwohnhausbereich aus der Sicht der Bauherren und Bauträger faktisch kaum eine Restriktion darstellt, während die bebauten Eigenheimgrundstücke aus der Sicht der Käufer im Durchschnitt zu klein dimensioniert sind. Ein anderes Ergebnis ist, dass die Preisprämie leerstehender Mietwohnhäuser gegenüber vergleichbaren voll oder teilweise vermieteten Mietwohnhäusern von 47% zu Beginn der 1990er Jahre auf nur mehr knapp 13% in der Periode 2001 bis Anfang 2005 zurückgegangen ist. Damit hat sich das Mietensteigerungspotential in leeren Häusern von knapp 50% auf weniger als 15% verringert. Dieses Ergebnis zeigt, dass die in den 1980er Jahren begonnene Mietenliberalisierung bereits in einem großen Teil der Mietzinshäuser in Wien wirksam geworden ist. Ein drittes Ergebnis betrifft die ökonomische AfA der Häuser. Sie beträgt bei den Eigenheimen die in den 1970er Jahren errichtet wurden 1,26% p.a. und bei den Häusern aus den 1950er und 1960er Jahren 2,22% p.a. Einschränkend ist zu erwähnen, dass Erhaltungs- und Instandsetzungsinvestitionen aufgrund fehlender Daten nicht berücksichtigt werden konnten.


Elektronische Version der Publikation:
http://publik.tuwien.ac.at/files/pub-ar_9351.pdf


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.