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Zeitschriftenartikel:

S. Jakubek, N. Keuth, F Bamer:
"Ein erweitertes, adaptives Kraftstoffzuteilungskonzept für den Ottomotor (Extended Nonlinear-Adaptive Engine Fuel Supply Control for Spark Ignition Engines) ";
Automatisierungstechnik (at), 03 (2004), S. 127 - 135.



Kurzfassung deutsch:
Der Artikel beschreibt zwei neue Methoden zur verbesserten Kraftstoffzuteilung für Verbrennungskraftmaschinen:
Die erste eliminiert stationäre Fehler, die z. B. durch ungenaue
Kennfelder des volumetrischen Wirkungsgrades oder fehlerhafte Luftmessungen entstehen.
Die zweite Methode reduziert instationäre Fehler. Bei Lastsprüngen bildet sich im Ansaugtrakt
ein flüssiger Treibstoffwandfilm, was zu einer Abmagerung des Gemisches führt. Um
diesen Effekt zu korrigieren, wird eine Zusatzmasse eingespritzt, welche durch ein diskretes
Filter berechnet wird. Das Hauptproblem war, einen praxisgerechten und robusten Weg zu
finden, um die Filterparameter ausgehend von den verfügbaren λ-Messungen zu adaptieren.
Die Leistungsfähigkeit der präsentiertenMethoden, gemeinsam mit den entsprechenden
Adaptionsalgorithmen, wird anhand von Simulationen mit einem physikalischen Modell
eines Ottomotors gezeigt. Die Methoden erreichen in allen Arbeitspunkten des Motors
λ-Abweichungen von weniger als einem Prozent.

Kurzfassung englisch:
This article describes two new methods for improved internal combustion (IC)-engine fuel
supply control. The first deals with stationary control errors. This type of error is introduced
by incorrect volumetric efficiency information as well as from faulty air flow measurements.
The second method reduces transient errors. During acceleration phases liquid fuel film deposits
are formed on the intake manifold walls, which leads to a lean mixture. To compensate
for this effect an additional acceleration mass was introduced which is computed by a discrete
filter. The major problem with this approach was to find a suitable and robust way to
adapt the filter parameters based on the available λ-measurements.
The capability of the presented approaches together with the adaptation algorithms is
demonstrated by means of various simulation results using a physical car engine model.
The adaptation produces excellent results in all engine operating points with a maximum
λ-deviation of approximately one percent.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.