[Zurück]


Bücher und Buch-Herausgaben:

M. Maier:
"Fahrleistungsabhängige Pkw-Mautsysteme in Europa und mögliche Implementierung in Österreich.";
in Buchreihe "IVS-Schriften, Band 29", Buchreihen-Herausgeber: G. Hauger; Österreichischer Kunst- und Kulturverlag, Wien, 2008, ISBN: 978-3-85437-287-5, 129 S.



Kurzfassung deutsch:
Kurzfassung
Die Einführung einer fahrleistungsabhängigen Pkw-Maut als verkehrspolitisches Instrument ist in den letzten Jahren ein immer wieder heftig umstrittenes Thema. Neben der derzeit schon hohen Belastung durch den Lkw-Verkehr trägt besonders der motorisierte Individualverkehr mit dem Pkw zu den negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs bei, die mit gravierenden Nachteilen für die Bevölkerung verbunden sind. Derzeit werden die externen Kosten von der gesamten Bevölkerung getragen, diese Situation wird als ungerecht und ineffizient empfunden. Auch auf europäischer Ebene wird die Frage gestellt, wie die Kosten des Straßenbaus und der Instandhaltung von Infrastrukturen den Nutzern angelastet werden können. Durch fahrleistungsabhängige Straßenbenutzungsgebühren sollen dem Verkehrsteilnehmer die Infrastrukturkosten als auch die verursachten Kosten der externen Effekte angelastet werden.

Gegenstand der Untersuchung der vorliegenden Arbeit sind bestehende fahrleistungs-abhängige Pkw-Mautsysteme in Europa. Von besonderer Relevanz ist die Haltung der europäischen Union in Hinblick auf eine fahrleistungsabhängige Pkw-Maut. Für eine mögliche Implementierung einer fahrleistungsabhängigen Pkw-Maut in Österreich werden alle relevanten verkehrsspezifischen und rechtlichen Rahmenbedingungen aufgezeigt. Abschließend werden in drei verschiedenen Szenarien alle Vor- und Nachteile für eine mögliche Einführung in Österreich gegenübergestellt. Die gewonnene Erkenntnisse dieser Arbeit werden im Schlusskapitel dargestellt.

Kurzfassung englisch:
Abstract
During the last years the implementation of road pricing depending on the distance as a political tool for traffic regulation is highly controversial. Among the high load of heavy goods vehicle traffic, in particular the individual traffic causes external diseconomies on the traffic situation. Currently the external diseconomies are carried by the taxpayers. This situation is unfair and inefficient. Even at European level there is a demand to charge the users for construction and maintenance investments of the infrastructure. Road pricing can charge the road users for costs of infrastructure as well as for costs caused by external effects.

The main topic of this thesis are the existing road pricing systems in Europe. Of particular importance is the position of the European Union towards road pricing for the individual traffic. For an implementation of road pricing in Austria there are the most traffic relevant and legally allowed conditions presented. Finally there are three scenarios for an implementation in Austria developed with all its advantages and disadvantages. The results and conclusions of this investigation are presented in the final chapter of this research report.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.