[Zurück]


Zeitschriftenartikel:

J. Blieberger, N. Ostermann, A. Schöbel:
"Graphentheoretische Verfügbarkeitsanalyse für die Eisenbahninfrastruktur";
Signal&Draht, 101 (2009), 9; S. 33 - 36.



Kurzfassung deutsch:
Bei der Planung von Eisenbahninfrastruktur sind zahlreiche Randbedingungen einzuhalten, um eine optimale Nutzung zukünftiger Anlagen in betrieblicher und wirtschaftlicher Hinsicht zu ermöglichen. Neben der Berücksichtigung der planmäßigen Betriebsabwicklung ist auch dem Umstand Rechnung zutragen, dass Infrastrukturelemente auch ausfallen bzw. gestört sein können. Gerade dieser Anspruch führt aber zu einem divergierenden Anforderungsprofil bei der Gestaltung von Eisenbahninfrastruktur, da mit dem Steigen der Anzahl von hoch verfügbaren (aber doch mit Ausfallszeiten behafteten) Elementen die Gesamtverfügbarkeit zu sinken droht. Zur Beurteilung dieser Wechselwirkungen bietet es sich an, auf Basis der Graphentheorie einen Algorithmus zur Berechnung der Verfügbarkeit von Fahrrelationen in einem Abschnitt zu entwickeln. Damit steht dem Planer eine Beurteilungsgröße zur Verfügung, die es ermöglicht, einerseits der betrieblichen Flexibilität ausreichend zu genügen andererseits hoch verfügbare Weichenverbindungen (Fahrrelationen) zu gewährleisten.

Kurzfassung englisch:
The design of railway stations must deal with many boundary conditions to gain an operational and economical balance. Beyond the normal operation the disturbed state has to be considered because of unavailable or disturbed elements of infrastructure. This requirement leads to divergent specifications since an increasing number of highly available elements influence the overall availability. For evaluation of these dependencies the application of an algorithm based on graph theory is suggested to calculate the availability of driving relations. Thus the planer has an evaluation criterion which allows a combination of the aspects of operational flexibility and availability.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.