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Diplom- und Master-Arbeiten (eigene und betreute):

T. Gschwandtner:
"Information Requisition is the Core of Guideline-Based Medical Care: Which Information is Needed for Whom?";
Betreuer/in(nen): S. Miksch, K. Kaiser; Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme, 2009; Abschlussprüfung: 07.12.2009.



Kurzfassung deutsch:
Ein funktionelles Softwareprodukt kann nur dann entworfen werden, wenn zuvor genau untersucht wurde, (1) wer die Software verwenden wird, (2) welche Aufgaben er/sie damit erledigen will, und folglich, (3) welche Informationen notwendig sind, um diese Aufgaben bestmöglich zu unterstützen. Die Modellierung und Anwendung einer computer-ausführbaren klinischen Leitlinie involviert viele verschiedene Aufgaben. Diese Aufgaben reichen von der Modellierung des medizinischen Wissens in eine computer-interpretierbare Form bis zur eigentlichen Ausführung und Anwendung der klinischen Leitlinie bei der PatientInnenversorgung. Folglich betreffen sie eine Reihe von verschiedenen Personengruppen, nämlich InformatikerInnen, MedizinerInnen, Pflegepersonal und PatientInnen. Der Entwurf eines Softwareprodukts, das all diese Aufgaben effizient unterstützt, ist daher noch immer eine Herausforderung. Eine sorgfältige Untersuchung der verschiedenen Benutzergruppen der Software sowie der verschiedenen Aufgaben, die mit Hilfe der Software erledigt werden sollen, ist daher unabdingbar, um festzulegen, welche Informationen und Funktionen die Software anbieten muss.
Wir haben im Rahmen dieser Arbeit eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt. Dabei haben wir einerseits die verschiedenen Aufgaben bei der Modellierung einer klinischen Leitlinie in eine computer-ausführbare Form untersucht, andererseits die Informationsbedürfnisse von ÄrztInnen und Pflegepersonal, sowie die Informationsbedürfnisse von PatientInnen. Im Folgenden haben wir diese Informationen festgelegt und kategorisiert, um einen verlässlichen Ausgangspunkt für den Entwurf und die Entwicklung einer geeigneten Software für die Modellierung und Anwendung einer computer-ausführbaren klinischen Leitlinie zu schaffen.

Kurzfassung englisch:
One indispensable precondition for designing a functional software product is to gather knowledge about (1) who is going to use the software, (2) which tasks does he/she want to perform with its help, and consequently, (3) which information is necessary to best support these tasks. Since the modeling and execution of a computerized clinical practice guideline is composed of numerous tasks and because a range of different stakeholders are involved - knowledge engineers, medical experts, nurses, and patients -, the design of a tool to support the whole life cycle of a computerized clinical guideline, i.e., from modeling the medical knowledge into a computerinterpretable representation to its actual execution in clinical care, is still a challenging issue. To this end, a comprehensive investigation of the user groups and the issues they encounter is a prerequisite to decide about the information and features that should be provided by the software.
In the context of this thesis we have conducted a comprehensive literature study about the different tasks involved in modeling a clinical practice guideline into a formal representation as well as about the information needs of caregivers, i.e., physicians and nurses, and last but not least the information needs of patients. We have assessed and categorized the above mentioned information required for each task and user group in order to create a reliable starting point for the development of a functional software tool for the modeling process and execution of a computerized clinical practice guideline.

Schlagworte:
Clinical information needs, Clinical PracticeGuidelines, Guideline modeling, Literature Research


Elektronische Version der Publikation:
http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_182245.pdf


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.