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Diplom- und Master-Arbeiten (eigene und betreute):

F. Graber:
"Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Atzgersdorf";
Betreuer/in(nen): B. Martens; Architektur und Entwerfen, 2010; Abschlussprüfung: 22.06.2010.



Kurzfassung deutsch:
Im Gedenkjahr 1998 entstand an der TU-Wien unter Prof. Bob Martens die Idee, zerstörte Wiener Synagogen virtuell zu rekonstruieren. Vorbild war das an der TU-Darmstadt entwickelte Projekt "Synagogen in Deutschland - Eine Virtuelle Rekonstruktion". Die computergestützten Rekonstruktionen sollen den kulturellen Verlust aufzeigen und die zerstörten Gotteshäuser wieder in Erinnerung rufen. Die Synagoge Atzgersdorf, im heutigen 23. Wiener Gemeindebezirk, ist eine dieser, während des Novemberpogroms 1938, zerstörten Synagogen. Die Basis der Rekonstruktion ist der historische Hintergrund der Synagoge und die Quellen, welche die Rekonstruktion erst ermöglichen. Der historische Hintergrund umfasst die Geschichte der Juden in Niederösterreich und speziell in Liesing. Weiters wird die Baugeschichte der Synagoge und die Geschichte des Architekten Richard Esriels beschrieben. Vor der Rekonstruktion standen die Diskussion und die Beurteilung der vorliegenden Quellen. Es wird der Arbeitsprozess der Modellierung und die Strukturierung der Daten des virtuellen Modells im CAD-Programm beschrieben. Das Ergebnis der Rekonstruktion der Synagoge Atzgersdorf ist ein virtuelles Gebäudemodell. Dieses bildet den Ausgangspunkt für Visualisierungen des Gebäudes. Mit Hilfe eines 3D-Druckes wurde aus den Daten ein physisches Schnittmodell der Synagoge erzeugt.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.