[Zurück]


Zeitschriftenartikel:

M. Reiterer, S. Strobl:
"TapiJI - Internationalisierung leicht gemacht";
Eclipse-Magazin, 2 (2011), S. 62 - 66.



Kurzfassung deutsch:
Vor ungefähr 15 Jahren entstand ein Konzept, das aus heutigen Softwareentwicklungs-
Projekten kaum mehr wegzudenken ist. Dieses Konzept trägt den Namen
Internationalisierung und definiert konkrete Vorgaben für eine effiziente Gestaltung der
Architektur mehrsprachiger Software. Bereits im Design der ersten Java Versionen wurde
großer Wert auf Internationalisierung gelegt. Heutige Ausführungen besitzen ein
reichhaltiges Konzept an Mechanismen und APIs, die es dem Entwickler gestatten
mehrsprachige Software ohne jegliche Hilfe von externen Frameworks oder eigenem
"Boiler Plate" Code zu implementieren. Java besitzt daher sämtliche Voraussetzungen um
mehrsprachige Programme zu realisieren. In der Praxis gehen die damit verbundenen
Vorteile aber häufig verloren. Internationalisierungs-Tätigkeiten führen zu zusätzlichem
Aufwand in der Entwicklung, erhöhen deren Komplexität und machen Software oft schwer
lesbar. Diese Problematik stellte uns vor folgende Frage: Wie können wir diesen Aufwand
reduzieren und gleichzeitig die Lesbarkeit der resultierenden Anwendung erhöhen, ohne
dabei ein weiteres Internationalisierungs-Framework zu erfinden? Die Antwort heißt TapiJI
(Tooling for agile and process integrated Java Internationalisation) und basiert auf einer
Sammlung an intelligenten und kontext-sensitiven Hilfen, die sich direkt in die Java
Development Tools (JDT) von Eclipse integrieren. Dieser Artikel demonstriert die
Leistungsfähigkeit und den derzeitigen Entwicklungsstand von TapiJI anhand eines
praktischen Beispiels.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.