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Zeitschriftenartikel:

J. Lehner:
"Minderheitenschutz im Verein";
Der Gesellschafter, - (2012), 5/2012; S. 296 - 299.



Kurzfassung deutsch:
Das VerG kennt mit wenigen Ausnahmen keine zwingenden Minderheitsrechte der Mitglieder. Zudem lässt das VerG jegliche Bestimmungen über demokratische Mindesterfordernisse einer Vereinsorganisation vermissen. Wenig verwunderlich setzen Vereinsstatuten somit gewöhnlich nur die für eine Statutenänderung erforderlichen Quoren fest. Inhaltliche Zulässigkeitsgrenzen einer Mehrheitsbeschlussfassung sind dagegen sowohl dem VerG als auch den meisten Vereinsstatuten fremd. Im folgenden Beitrag wird untersucht, ob der vereinsinternen Willensbildung nicht dennoch zwingende Grenzen gesetzt sind und welche rechtlichen Bestimmungen zur Füllung der im VerG bestehenden Regelungsdefizite herangezogen werden können. Ebenfalls untersucht wird, welche Rechtsfolgen ein Verstoß gegen gesetzliche Minderheitenschutzrechte im Verein nach sich zieht.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.