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Beiträge in Tagungsbänden:

D. Adam:
"Fundamente - Die unsichtbare Konstruktion";
in: "KONstruktiv 294, Zeitschrift der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten", herausgegeben von: Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten; KONstruktiv 294, Zeitschrift der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Wien, 2014, (eingeladen), S. 15 - 17.



Kurzfassung deutsch:
Heute blicken wir auf eine kaum mehr überschaubare Zahl von Methoden und Verfahren zur Gründung. Diese auch nur annähernd in ihrer Gesamtheit aufzuzählen, würde diesen Beitrag bei weitem sprengen. Von der klassischen Flachgründung (Einzel-, Streifenfundament) bzw. Flächengründung (Plattenfundament) in ausreichend tragfähigen Böden bis hin zur Tiefgründung (Pfähle, Schlitzwände etc.) zur Abtragung von hohen Lasten in größere Tiefen bzw. zur Überbrückung von wenig tragfähigen bzw. setzungsempfindlichen Bodenschichten bieten sich zusätzlich unzählige Methoden zur Bodenverbesserung an. Unter Hybridgründungen sind Maßnahmen zu verstehen, bei denen der Baugrund gleichzeitig verbessert wird und (Tief-) Gründungselemente hergestellt werden. Kombinationsgründungen stellen eine Verquickung unterschiedlicher Gründungsmethoden dar. Beispielsweise wird bei einer Kombinierten Pfahl-Plattengründung (KPP) die Lastabtragung sowohl über Pfähle als auch über die darauf und gleichzeitig auf dem Boden liegende Bodenplatte abgetragen; unter Berücksichtigung der Verformungsverträglichkeit erfolgt die Verteilung der Lasten auf die einzelnen Gründungselemente. Kastengründungen bzw. Topfgründungen ermöglichen die Abtragung von sehr hohen Lasten und ausgedehnten Belastungsflächen bei sämtlichen Untergrundverhältnissen. Nicht zu vergessen sind Unterfangungen und Verstärkungen von Bestandsfundamenten. Den Belastungen und Dimensionen sind keine Grenzen gesetzt, Gründungstiefen von bis zu 100 m und in Einzelfällen auch deutlich darüber sind mit den üblichen modernen Verfahren keine Besonderheit mehr, stellen jedoch oft große Herausforderungen in der Ausführung dar.


Elektronische Version der Publikation:
http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_230088.pdf


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.