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Vorträge und Posterpräsentationen (ohne Tagungsband-Eintrag):

D. Adam, M. Berger:
"Gekoppelte thermisch-hydraulische Simulation einer in-situ Spülung zur Altlastensanierung";
Vortrag: GEC Geotechnik expo congress, Offenburg (eingeladen); 12.11.2014 - 13.11.2014.



Kurzfassung deutsch:
Mangelnde Umweltschutzmaßnahmen sowie ein unachtsamer Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen in gewerblichen und industriellen Betrieben haben in den vergangenen Jahrzehnten eine Reihe an Altlasten verursacht. Das Gefahrenpotential solcher Altstandorte und Altablagerungen reicht von der Beeinträchtigung des Bodens, des Grundwassers und der Luft bis hin zu einer unmittelbaren Gefährdung der menschlichen Gesundheit.
Seit dem Aufkommen dieser Problematik wurde ein breites Spektrum an Sanierungsmaßnahmen für Altlasten entwickelt. Neben den klassischen Verfahren wie etwa der Bodenersatz durch Bodentausch werden zusehends auch innovative Verfahren, zu welchen auch die in-situ Sanierungen zählen, zur Altlastensanierungen angewendet. Im Zuge einer Altlastensanierung in Österreich wurde neben der Dekontamination durch Räumung von stark belasteten Untergrundbereichen und hydraulischen Sicherungsmaßnahmen auch ein Pilotversuch mit einer thermisch-hydraulischen in-situ Sanierung (Spülung des Untergrundes mit einem erwärmten Lösungsmittel) durchgeführt.
Auf Grundlage dieses Pilotversuches erfolgt zunächst eine Auswertung der dabei gewonnen Messergebnisse. Diese Daten dienen in weiterer Folge als Grundlage für die strömungsmechanische und thermodynamische Simulation der Sanierungsmaßnahme. Es werden unterschiedliche Ansätze zur Berechnung von Grundwasserströmungen vorgestellt und miteinander verglichen. Abschließend erfolgt ein Vergleich der gekoppelten thermisch-hydraulischen Simulationen mit den Ergebnissen des Pilotversuches.

Schlagworte:
in-situ Spülung; thermisch-hydraulische Simulation; Altlastensanierung


Elektronische Version der Publikation:
http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_240123.pdf


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.