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Bücher und Buch-Herausgaben:

A. Kanonier, H. Habersack, J. Bürgel, C. Neuhold:
"FloodRisk E(valuierung): Analyse der Empfehlungen aus Floodrisk I und II und deren Umsetzungsfortschritt im Lichte der Umsetzung der Hochwasserrichtlinie - Synthesebericht";
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Wien, 2015, ISBN: 978-3-85174-073-8; 104 S.



Kurzfassung deutsch:
2002 hat sich in Österreich ein Umdenken im Umgang mit Hochwässern ergeben. Wurde der Hochwasserschutz vor den Ereignissen 2002 und 2005 vorrangig in Form von technischen Maßnahmen umgesetzt,
so behandelt das integrierte Hochwasserrisikomanagement nun Maßnahmen bezogen auf den gesamten
Risikokreislauf. Damit werden insbesondere Planungen (Raumplanung, Bauordnung) sowie Katastrophenmanagement, Öffentlichkeitsbeteiligung aber auch Eigenverantwortung in ein früher wasserwirtschaftlich
dominiertes Thema eingebunden. Auf Ebene der Europäischen Union wurde die EU-Hochwasserrichtlinie
erlassen, womit es zur Stärkung und Institutionalisierung einer integrierten Herangehensweise im Sinne des
Hochwasserrisikomanagements kam.
Basierend auf den breit angelegten Projekten FloodRisk I und FloodRisk II bewertet FloodRisk-E den
Fortschritt im Hochwasserrisikomanagement in Österreich seit 2002 und zeigt gleichzeitig den bestehenden Untersuchungs- und Handlungsbedarf auf. Diese Bewertung auf Grundlage der Empfehlungen der beiden
FloodRisk-Projekte wird für acht Themenfelder systematisch an Hand von Leitfragen dokumentiert.
Die Struktur dieses Syntheseberichtes und die angeschlossenen Detailberichte inkl. themenbezogener Executive
Summaries ermöglichen eine Befassung mit dem Thema in unterschiedlichen Detaillierungsgraden.
So werden eingangs wesentliche "Errungenschaften" sowie der Handlungsbedarf in den Themenfeldern
Meteorologie/Hydrologie, Geomorphologie, Hochwasserrisikomanagement, Ökologie, Katastrophenmanagement, Ökonomie, Öffentlichkeitsbeteiligung/Bewusstseinsbildung und Recht/Raumordnung dargestellt und in den folgenden, ausführlicheren Kapiteln dazu auch Hintergrundinformationen gegeben.
Abschließend werden Umsetzungsempfehlungen dargestellt, wobei sich zeigt, dass viele der Empfehlungen
im Rahmen der Umsetzung der EU-HWRL verankert werden können und für verbleibende Fragestellungen
eine wissenschaftlich/fachliche Abklärung notwendig ist.

Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.