[Zurück]


Zeitschriftenartikel:

H. Brandl:
"Bauwerke in Kriechhängen";
ÖIAZ - Österreichische Ingenieur- und Architektenzeitschrift (eingeladen), 160. Jahrgang, Heft 1-12/2015 (2015), 1-12/2015; S. 193 - 203.



Kurzfassung deutsch:
Bauwerke in Kriechhängen und deren Sicherung stellen seit jeher eine besondere geotechnische Herausforderung dar. Kriechhänge befinden sich erdstatisch in einem labilen Grenzzustand. Das Kernproblem besteht darin, ob langfristige Kriechbewegungen abrupt in eine Rutschung mit großer Verformungsgeschwindigkeit übergehen können. Zur Abschätzung dieses Risikos und zur Optimierung der Sicherungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen ist die Kenntnis der Restscherfestigkeit unerlässlich, worauf der folgende Beitrag sowohl generell als auch an Hand von Fallbeispielen eingeht. Ein erhöhter Seitendruck (Kriechdruck) auf Bauwerke wird ebenfalls behandelt.

Kurzfassung englisch:
Structures in creeping slopes represent a specific challenge in geotechnical engineering. Creeping slopes are in a state of limit equilibrium with a global safety factor of about F=1. Thus, the main question is, if long-term movements may change abruptly to a quick slope slip with a high displacement rate. For proper risk assessment and an optimization of stabilizing measures the knowledge of residual shear strength of the ground is essential. The paper focuses on this parameter, also underlining its influence with some case histories. Moreover, an increased lateral pressure (creeping pressure) on structures is considered.

Schlagworte:
Kriechhänge, Creeping slopes, Bauwerke


Elektronische Version der Publikation:
http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_248431.pdf


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.