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Zeitschriftenartikel:

L. Franta, N. Haufe:
"Co-Creation in der Stadtplanung: Solidarität und Partizipation 2.0? Erfahrungen aus dem Horizon-2020-Projekt SUNRISE";
Sozialpolitik in Diskussion, Juni (2020), -; 13 S.



Kurzfassung deutsch:
Dieser Beitrag beschäftigt sich am Beispiel des Horizon-2020-Projekts SUNRISE mit der Frage,
inwieweit Co-Creation als solidarischer Planungsprozess gelten kann. Heterogene AkteurInnen
wirken bei Co-Creation kollaborativ zusammen, um neue Lösungen für gesellschaftliche
Herausforderungen
zu entwickeln. In SUNRISE ist Co-Creation das Schlüsselkonzept für die Entwicklung,
Umsetzung und Bewertung von nachhaltigen Mobilitätslösungen auf der Quartiersebene.
Als partizipatives, inklusives Konzept kann Co-Creation auch als solidarischer Planungsprozess
verstanden werden.
. Co-Creation ist eine solidarische Praxis, weil sie Beziehungen zwischen AkteurInnen
neu herstellt oder bestehende verbessert.
. Co-Creation entwickelt neue Ideen und Konzepte und setzt diese kollaborativ um; sie
schließt damit an den generativen Aspekt von Solidarität an.
. Die Einbindung aller relevanten AkteurInnen in einen Co-Creation-Prozess ist nicht
möglich, sodass Aspekte von Inklusion und Exklusion auftreten.

Kurzfassung englisch:
This contribution addresses the question of the extent to which co-creation can be considered
a solidary planning process based on the Horizon 2020- project SUNRISE. Co-creation refers to a
participatory planning process in which heterogeneous actors collaborate to develop new solutions
for societal challenges. In SUNRISE, co-creation is the key concept to develop, implement
and evaluate sustainable urban mobility solutions on the neighborhood level. As a participatory
and inclusive concept, co-creation can be understood as a solidary planning process.
. Co-creation is a solidary practice as relations between actors are newly created or intensified.
. Co-creation develops and implements new ideas and concepts collaboratively, thus
connecting to the generative aspect of solidarity.
. The involvement of all relevant actors in a co-creation process is hardly possible, and
thus it generates aspects of inclusion and exclusion.

Schlagworte:
Co-Creation, nachhaltige Stadtplanung, Partizipation, Solidarität


Elektronische Version der Publikation:
https://emedien.arbeiterkammer.at/viewer/api/v1/records/AC15669161/sections/LOG_0013/pdf/?watermarkText=AK+Bibliothek+Wien


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.