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Diploma and Master Theses (authored and supervised):

H. Salihodzic:
"Green Vibrations: An Intergenerational Approach Towards Mitigating Climate Change";
Supervisor: H. Tellioglu; Institute of Visual Computing & Human-Centered Technology, Multidisciplinary Design & User Research, 2020; final examination: 2020-09-27.



English abstract:
Climate change is one of the most pressing issues that our humanity is facing today. Despite its urgency for mitigation most aspects of this issue are invisible and thus hard to grasp. Yet, even though this topic is gaining more and more attention in the media and in the society in general, still, individuals often show unsustainable behaviour patterns. Due to the complexity of this issue collective actions are required. Prior research shows that intergenerational communication can play a significant role in evolving a better understanding of climate change. Also the knowledge, value and skill exchange that takes place in this way represent an important mechanism to address this complexity. In addition to that, the number of older adults (aged 56-74) reaching their senior years is constantly increasing and reaching an ever-growing number in society. This highlights the importance of considering also needs of older adults when designing new digital products.To date, relatively little research has been done on investigating the significance of an intergenerational context when considering potential technological solutions to climate change. The aim of this research is to fill this gap and (i) analyze psychological barriers that hinder people from taking action and find strategies that help to remove these barriers and enhance the communication, (ii) examine ways how intergenerational communication about climate change can be triggered and (iii) to develop a technological solution (prototype) that enables intergenerational communication and in this way hopefully fosters the much needed behavioral shift toward a sustainable living.To be able to achieve these goals several research methods were applied. Initially, a thorough literature review was conducted to build a theoretical base around related topics. This was followed by an empirical research with the goal to collect the necessary data from target audience. Empirical research was conducted using two user research methods: semi-structured interviews and an online survey. Results suggest that active communication (at least once per week) leads to a more sustainable lifestyle. Besides that, findings show that participants mainly express negative mood toward climate change. All relevant insights were incorporated into the implementation of a technological solution (prototype), and eventually evaluated with the target audience. The main approach that is considered for the suggested technological solution is the following: (i) focus on fostering well-being and human potential (positive computing), (ii) follow guidelines of inclusive design to assure acceptance across both generations and (iii) focus on keeping the message short, social and positive (storytelling).

German abstract:
Der Klimawandel betrifft die Existenz der gesamten Menschheit und stellt somit eines der drängendsten Probleme der jetzigen Zeit dar. Trotz der Dringlichkeit zur Eindämmung sind die meisten Aspekte dieses Problems unsichtbar und daher schwer nachvollziehbar. Daher, auch wenn das Thema in den Medien und in der Gesellschaft im Allgemeinen immer mehr Aufmerksamkeit erfährt, zeigen Einzelpersonen oft kein nachhaltiges Verhaltensmuster. Aufgrund der Komplexität dieses Themas sind kollektive Maßnahmen erforderlich. Frühere Studien zeigen, dass die Kommunikation zwischen den Generationen eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung eines besseren Verständnisses des Klimawandels spielen kann. Auch der auf diese Weise stattfindende Austausch von Wissen, Werten und Fertigkeiten stellt einen wichtigen Mechanismus zur Bewältigung dieser Komplexität dar. Hinzu kommt, dass die Zahl der älteren Erwachsenen (Alter von 56-74 Jahren), die ihre Seniorenjahre erreichen, ständig zunimmt. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, bei der Gestaltung neuer digitaler Produkte auch die Bedürfnisse älterer Erwachsener zu berücksichtigen.Bislang wurde relativ wenig Forschung über generationenübergreifende Lösungen für den Klimawandel betrieben. Ziel dieser Forschung ist es, (i) die Barrieren zu analysieren, die bei der Kommunikation über den Klimawandel berücksichtigt werden müssen und Strategien zu finden, die dazu beitragen können, diese Barrieren zu überwinden und die Kommunikation zu verbessern, (ii) zu untersuchen, wie intergenerationelle Kommunikation über den Klimawandel angestoßen werden kann und (iii) eine technologische Lösung (Prototyp) zu entwickeln, die intergenerationelle Kommunikation ermöglicht und auf diese Weise hoffentlich die dringend erforderliche Verhaltensänderung hin zu einem nachhaltigen Lebensstil fördert.Um diese Ziele erreichen zu können, wurden verschiedene Forschungsmethoden angewandt. Zunächst wurde eine gründliche Literaturrecherche durchgeführt, um eine theoretische Ba- sis zu verwandten Themen aufzubauen. Darauf folgte eine empirische Forschung mit dem Ziel, die notwendigen Daten der Zielgruppen (Generation Z und Baby Boomer) zu erheben. Die empirische Forschung wurde mit zwei Methoden durchgeführt: semi-strukturierte Interviews und eine Online-Umfrage. Die Ergebnisse zeigen, dass aktive Kommunikation zu einem nachhaltigeren Lebensstil führen kann und dass der Wissensreichtum und der Werteaustausch, die zwischen den Generationen gewonnen werden können von großer Bedeutung sind. Abgesehen davon konnte beobachtet werden, dass die TeilnehmerInnen dem Klimawandel gegenüber überwiegend negativ gestimmt sind. Die Erkenntnisse aus diesen beiden Schritten flossen schließlich in die Umsetzung der technologischen Lösung (Prototyp) ein. Die wichtigsten Merkmale, die für diese Art von Technologien in Betracht gezogen werden sollten, sind die folgenden: (i) Fokus auf Förderung des Wohlbefindens und menschlichen Potenzials (Positive Computing), (ii) Befolgung von Richtlinien des Inclusive Designs, um die Akzeptanz von beiden Generationen zu gewährleisten, (iii) Kommunikation kurz, sozial und positiv halten (Storytelling).

Keywords:
climate change / generational gaps / communication / HCI / Design Thinking


Electronic version of the publication:
https://tiss.tuwien.ac.at/thesis/admin/thesisEdit.xhtml?dswid=3650&dsrid=524&backUrl=adminTheses&thesisId=78703#


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