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Diplom- und Master-Arbeiten (eigene und betreute):

F. Leininger:
"Die Radentscheid-Bewegung in Deutschland - Aushandlung und Umsetzung zwischen Bürger:innenengagement und kommunaler Praxis";
Betreuer/in(nen): S. Knierbein; Institut für Raumplanung, Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space, Forschungsbereich 285-02, 2021; Abschlussprüfung: 27.04.2021.



Kurzfassung deutsch:
Nicht erst seit der Covid-19 Pandemie fordern zivil-
gesellschaftliche Initiativen eine gerechte Verteilung
des öffentlichen Raums und insbesondere von Ver-
kehrsräumen. Flächengerechtigkeit zu schaffen ist
auch die Motivation der sog. Radentscheid-Initiativen.
Die vorliegende Diplomarbeit gibt einen Überblick
über die Radentscheid-Bewegung in Deutschland.
Radentscheide sind Bürger:innenbegehren, die mit
dem primären Ziel initiiert werden, eine bessere Rad-
infrastruktur in der betreffenden Stadt zu schaffen. Im
Grundlagenteil wird eine Übersicht auf die Geschichte
der Mobilität bis zur heutigen Verkehrswende ge-
geben, sowie die Radentscheide in den Kontext so-
zialer Bewegungen eingeordnet. Der Fokus der Arbeit
liegt auf dem Aushandlungs- und Umsetzungsprozess
zwischen Aktivist:innen und der Stadtverwaltung. An-
hand einer vergleichenden Fallstudie werden diese
Prozesse in Aachen und Darmstadt gegenübergestellt.
Obwohl beide Städte unterschiedliche Wege in der
Aushandlung und Implementierung bestritten haben,
zeichnet sich ab, dass eine kooperative Herangehens-
weise zwischen Radentscheid-Initiativen und Stadt-
verwaltung die Verkehrswende auf verschiedenen
Ebenen voranbringen kann.


Elektronische Version der Publikation:
https://publik.tuwien.ac.at/files/publik_301120.pdf


Erstellt aus der Publikationsdatenbank der Technischen Universitšt Wien.